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27. plattdeutscher Stammtisch bi „Bürger für Schwaan

27. plattdeutscher Stammtisch bi „Bürger für Schwaan

 

 

 

20.Lenz (März) pünktlich Klock half söben. Dunn  seten wi wedder an unsen plattdütschen Stammdisch in de Möhlenstraat und hemm wedder eins unsen plattdütschen Stammdisch afhollen.

 

Vörnweg hem wi sungen – Lott is dot – een Leed vör unse Maria Synwoldt und denn hemm wi uns lütt beden an se erinnert, denn nu is se ja dor, vun wo dat kein Trüch nich miehr giwt. (het Franz Bunke ümmer secht)

 

Und denn kem uns Rubrik: Wat givt dat Nieges in Schwaan?

 

Ja, de Toch führt nich, von und nach Schwaan…da rollen in Moment keine Räder…Schienenersatzverkehr. Und nix löpt richtig. De Bahnhof is ja nu schon lange kein Bahnhof miehr, awer schön wier he doch mit Fahrkordenschalter un Mitropa in… und denn wier`t n Pub und Batschi wier de Kröger.

 

De Telekom moggt mobil in Schwaan und will de Schwaaners mit Glasfaser beglücken,

 

mößt awer `n Vertrag för twei Johr moggen. Dat bringt Kunden und Müs in de Kass.

 

Und denn hemm wi noch…nee, dat segg ick hier nich….kummt doch sülben vörbi, denn weit ji dat ok. Dat wier`t denn ok to „Nieges ut Schwaan“.

 

Nu kemen wi wedder an`t singen….“ja, und wenn inn Dörp de Bratkartüffel bleuh`n“…

 

Dat wier ´n goden Einstand vör unsen nexten Schnack över `ne DVD över Schwaan von den ollen Schwaaner Dieter Wimbert und sein Brauder hett fröcht warum de Badeanstalt nich miehr is und wi hemm em dat verklort… Gaud, dat de Stadtvertreters kein platt nich künn, so kregen se von de Dinge, de de Lüd interressieren nix mit……

 

Nach dat Leed „Lütt Anna , Susanna“, wo dat um de Leiv geiht, hem wi över den Frühling schnackt. In een Gedicht över de Gartenarbeit ging dat ok över de Malleuhrs dorbi.

 

Na, wi hemm frühger in Gorden immer Osterwader söcht und funnen…..bi anne Lüd geiht da miehr um de Frühlingsgefeuhle. …hem se secht….

 

Ja, wi hemm wedder veel vertellt, an unsen Stammdisch.

 

To`Schluss güng dat um unse nexten Vörhabens….Grillen, plattdütschen Bökerdag in Rostock, in Botanischen Gorden……kieken wi mol wat dorbi rutkümmt.

 

To`n Schluss hem wi denn dat Leed vun den Jungen mit dat Tüdelband sungen, de an de Eck steiht…is ja eigentlich een Hamburger Leed, awer de Plattfööt hemm dat meckelbörgisch moggt. Pünktlich Klock half negen wier denn allens vörbi und dat wier so,  as dat immer wier , einfach wunnerbor, bi uns` plattdütschen Stammdisch bi „Bürger für Schwaan“

 

Wenn ji miehr weiten willt, denn kummt einfach vörbi to unsen plattdütschen Stammdisch.

 

Dat next Mol sidden wi denn an 10. April, is ok een Dunnersdag

 

Klock half söben (18.30 Uhr) wedder an uns Stammdisch in uns Begegnungsstätt` in de Möhlenstraat.

 

Denn willen wi schnacken över plattdütsche Sprichworte und Buernregeln

 

Ein weiteres Thema sall sien: „Kindheits- oder Jugendträume, die ich mir im Alter erfüllen konnte“. Und wenn denn noch Tied is, denn will`n wi lütt beten snacken, över de ollen Handwerkers und Berufe in Schwaan.

 

Awer irgendwie hürt doch allens bi uns tosammen, hier bi uns in Schwaan.

 

 

 

Bis denn dann, hold juch fuchtig!

 

Ilona und Korl